Kurt Marti · Ein Topf voll Zeit 1928-1948

Kurt Marti · Ein Topf voll Zeit 1928-1948

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Er gehört zu den wichtigsten Nachkriegsschriftstellern der Schweiz und ist ihr bedeutendster Lyriker. Er beeinflusste viele jüngere Kollegen und war außerdem der prominenteste Protestant des Landes. Nun erzählt Kurt Marti von seiner Kindheit in Bern, seinen Schuljahren und der ersten Liebe, seiner Jazzbegeisterung, dem Aktivdienst in den Bergen, der Motivation durch Karl Barth und dem Studium der Theologie, dem Berner Kirchenstreit und den Erkundungen im Umfeld der Existentialisten. Eindrücklich vermittelt Marti ein Stück gelebter Geschichte durch seine Erinnerungen an eine Zeit, die die Schweizer Gegenwart geprägt hat wie danach keine mehr.

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Erscheinungsdatum: 20.08.2008
240 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-312-00420-1
€ (D) 19,90 | sFr 27,90 | € (A) 20,50

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»Ohne jeden Zweifel gehört Kurt Marti zu den wichtigen Schweizer Schriftstellern nach dem Zweiten Weltkrieg - und ist ihr größter Lyriker.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Marti räumt seinen Zweifeln an Gott, am Menschen, an der Theologie ebenso Platz ein wie seinen Überzeugungen. Sein Gott ist immer zugleich Göttin, eine, mit der sich reden und leben lässt. Marti hat den Willen zur Aufklärung über die Sechziger und Siebziger hinaus getragen, und er hat es mit Humor getan.« Süddeutsche Zeitung

»Spitzbübisch unverbraucht wirken die Texte, in denen stets die Selbstironie und Unaufgeregtheit dieses Dichters hörbar bleibt. Falsche Töne gibt es nie, auch nicht wenn es um die wunden Punkte in den schwierigen Kriegsjahren geht.« Neue Zürcher Zeitung

»Ohne jede Besserwisserei, ohne Urteile zu fällen, aber mit scharfem Blick nicht nur für das Wesentliche, sondern auch für die Schattierungen, Färbungen und Nuancen. Ein Buch, das auf unaufdringliche Weise persönlich und auf persönliche Weise historisch ist und das in lebendig erzählender Form Zeugnis ablegt für eine Zeit, die den meisten nur noch vom Hörensagen geläufig ist und die immer wieder in Gefahr gerät, von Nachgeborenen pauschal zur Unzeit gestempelt zu werden.« Der Bund