Hermann Burger · Schilten

Hermann Burger · Schilten

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Schulbericht zuhanden der Inspektorenkonferenz

Unter dem pädagogischen Künstlernamen Armin Schildknecht arbeitet der dreißigjährige Peter Stirner im abgelegenen Dorf Schilten im Kanton Aargau als Lehrer. Allerdings unterrichtet er längst nicht mehr das, was der Lehrplan vorsieht. In der Schule neben dem Friedhof sinniert er in dem Bericht an seinen Vorgesetzten über Pädagogik, Tod, Erziehung und die Lebensphilosophie des Totengräbers. In seinem Debütroman von 1976, einem der wichtigsten Romane der Schweiz der Nachkriegszeit, zeichnet Hermann Burger minutiös eine Obsession und dabei so aberwitzig wie gnadenlos die Absurdität eines maroden Bildungssystems.

zum Autor
Nachwort von Remo H. Largo
Herausgegeben von Simon Zumsteg
Erscheinungsdatum: 03.02.2014
416 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-312-00595-6
€ (D) 22,90 | sFr 32,50 | € (A) 23,60

eBook
ISBN 978-3-312-00615-1
€ (D) 16,99 | sFr 25,00 | € (A) 16,99

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»Hermann Burger war einmal der strahlendste Stern am Schweizer Literaturhimmel. Nach seinem Tod verschwanden seine Werke merkwürdigerweise aus den Buchhandlungen. Wenn es eine Burger-Renaissance geben könnte, dann liefert die Werkausgabe im Verlag Nagel & Kimche die beste Grundlage dafür.« Philipp Theisohn, Tages-Anzeiger